+++  Wildgeflügelpest im Amt Haddeby  +++     
     +++  Geflügelpest - Allgemeine Information  +++     
     +++  Geflügelpest ausgebrochen!  +++     
 
 
Fotos
 
 
Newsletter
 
Unser Newsletter versorgt Sie mit aktuellen Informationen. Jetzt kostenlos abonnieren.
 
 
Gemeinde Busdorf vernetzt
 
Teilen auf Facebook   Link verschicken   Drucken
 

Busdorfer Runenstein (Skarthi Stein)

Vorschaubild

Gemeinde Busdorf

Alte Landstr. 10
24866 Busdorf


Vorstellungsbild

Skarthi-Stein
Der Skarthi-Stein, ein Runenstein, wurde 1857 zwischen zwei Grabhügeln im Gemeindegebiet entdeckt. Er ist das Wahrzeichen der Gemeinde und findet sich sowohl im Wappen als auch in der Gemeindefahne wieder. 

Er soll an einen Gefolgsmann von König Sven Gabelbart erinnern. Die Inschrift des Skarthi-Steins, auch als "Runenstein von Busdorf" oder "Danewerksstein" bezeichnet, dessen Übersetzung Wolfgang Laur (1987) vornahm, könnte auf den bei Haithabu gefallenen Hirdmann dieses Dänenkönigs - Skarthi - hindeuten, der zuvor anscheinend Jomswikinger in der Jomsburg in Pommern war. Des Weiteren ist Skarthi als Teilnehmer der Seeschlacht von Hjörungavag an der norwegischen Atlantikküste um 995 bezeugt, in der die Norweger die Dänen und Jomswikinger besiegten. Skarthi konnte in der Gefangenschaft einem führenden Jomswikingerhäuptling das Leben retten und mit ihm, von Jarl Hakon (971-995) begnadigt, freikommen. Die Runen-Inschrift würde damit in etwa mit den Aussagen des Werkes "Heimskringla" (Weltkreis) des isländischen Historikers und Politikers Snorri Sturluson (1178/79-1241) übereinstimmen.

 

Die Inschrift lautet:

"Diesen Stein setzte König Sven für seinen Gefolgsmann Skarthi der nach Westen gefahren war aber nun fiel bei Haithabu."

Vorstellungsbild