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Gemeinde Busdorf

Busdorf

Allgemein:

Busdorf ist eine ehrenamtlich verwaltete Landgemeinde im Norden Schleswig-Holsteins. Zur dänischen Grenze sind es etwa 35 km, zur Nord- und Ostsee jeweils etwa 30 - 40 km, nach Hamburg rund 130 km. Busdorf kann direkt über die Autobahn - A 7 - , Anschlussstelle Schleswig-Jagel, erreicht werden. Der über 2.000 Einwohner zählende Ort mit mehr als 700 jähriger Geschichte liegt Inmitten einer reizvollen Endmoränenlandschaft am Ende der Schlei.
 

Die Gemeinde versteht sich als modernes Gemeinwesen mit hoher Wohn- und Lebensqualität in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kreisstadt Schleswig.

 

 

Bürgermeister der Gemeinde ist seit dem 1. August 2015 Peter Seemann (CDU). Der verheiratete Vater von zwei Kindern ist von Beruf Bankkaufmann, befindet sich jedoch seit dem 1. Jan. 2015 im Ruhestand. Sollten Sie Fragen zu Busdorf haben, oder aber weitere Informationen wünschen, schreiben Sie eine oder rufen Sie an (04621 / 31073).

 

Das Wappen:

Das Wappen der Gemeinde zeigt in Blau unter zwei goldenen Löwen den goldenen Busdorfer Runenstein.

 
Infrastruktur und Gewerbe:

Der Ort verfügt über zentrale Ver- und Entsorgungsanlagen ebenso, wie über eine zweizügige Grundschule mit angeschlossener Betreuung. Weiterführende Schulen aller Art werden in Schleswig vorgehalten. Für die Jüngsten steht in Busdorf ein Kindergarten mit über 60 Regelgruppenplätzen und 20 Plätzen für die U3-Betreuung zur Verfügung. Träger der Kita ist das evangelische Kindertagesstättenwerk des Kichenkreises Schleswig-Flensburg. Zwei Seniorenwohnanlagen in privater Trägerschaft mit insgesamt 20 barrierefreien Wohnungen wurde 1996 bzw. 2012 fertiggestellt.

 

Busdorf ist ferner Sitz der Verwaltung des Amtes Haddeby, sowie der für den Amtsbereich zuständigen Polizeistation. Für den Brandschutz sorgt schon seit 1886 eine den heutigen Anforderungen entsprechend ausgestattete Freiwillige Feuerwehr, die seit dem Jahre 1977 eine sehr erfolgreich arbeitende Jugendfeuerwehr unterhält und ausbildet.

 

Während landwirtschaftliche Betriebe im Verlauf der letzten Jahrzehnte fast vollständig aus dem Ortsbild gewichen sind, haben sich zunehmend kleine und mittlere Betriebe des Handels, des Handwerks und der Dienstleistungsbranche im Ort etabliert. Ein Lebensmittelmarkt, ein Friseursalon, ein Bäcker, drei gastronomische Betriebe, ein Kreditinstitut, ferner ein praktischer Arzt sowie ein Zahnarzt können die Dinge des täglichen Bedarfs decken.

 

Für weitergehende Bedürfnisse stehen die Angebote und Leistungen der angrenzenden Kreisstadt Schleswig, die in wenigen Minuten zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist, zur Verfügung.

 

Mit dem 1998 im Süden der Gemeinde erschlossenen Gewerbepark Wikingerland wird sich der Besatz und die Vielfaft gewerblicher Betriebe innerhalb des Gemeindegebietes weiter verdichten und insbesondere auch die Zahl ortsansässiger Arbeits- und Ausbildungsplätze erhöhen.

 

Geschichte Die Geschichte

Galerie Die Galerie
Politik Die Politik Die Lage Die Lage
   

Am Runenstein 18
24866 Busdorf

Telefon (04621) 31073 Bürgermeister Peter Seemann

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.busdorf.de


Aktuelle Meldungen

Wildgeflügelpest im Amt Haddeby

(13.01.2017)

Amt Haddeby                                                                    24866 Busdorf, 13.01.2017

Örtliche Ordnungsbehörde

 

Wildgeflügelpest im Amt Haddeby

Der Kreis Schleswig-Flensburg hat mit seiner Allgemeinverfügung vom 07.12.2016, in der Fassung der 2. Änderung vom 16.12.2016 angeordnet, dass das Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg und der Stadt Flensburg ab dem 07.12.2016 als Beobachtungsgebiet festgelegt werden.

Der Kreis Schleswig-Flensburg hat mit amtlicher Bekanntmachung vom 12.01.2017 für das Amt Haddeby einen unveränderten Zustand angeordnet. Das gesamte Amt Haddeby ist Beobachtungsgebiet!

Auf die Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg hinsichtlich der Anordnung zur Geflügelhaltung und Haustierhaltung wird im u. a. Download verwiesen.

 

Im Auftrag

gez. Drews

Drews

FDL 1

[Download]

Geflügelpest - Allgemeine Information

(12.11.2016)

In einer Geflügelhaltung im Kreis Schleswig-Flensburg ist Geflügelpest amtlich festgestellt worden. Das nationale Referenzlabor für aviäre Influenza, das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), wies heute (12. November 2016) den hochpathogenen Erreger des Subtyps H5N8 nach. Damit ist erstmals in Schleswig-Holstein der Geflügelpesterreger in einer geschlossenen Tierhaltung nachgewiesen worden. Bei dem Betrieb handelt es sich um eine Hühnerhaltungsanlage mit rund 30 000 Tieren. Alle Tiere müssen nun der Geflügelpest-Verordnung entsprechend getötet werden. 

„Damit ist eine neue Stufe bei der derzeit grassierenden Geflügelpest erreicht. Sie ist hochaggressiv. Sie Situation ist besorgniserregend und bedeutet für alle – Tierhalter und Tierhalterinnen, Behörden und Labore - eine große Herausforderung. Ich begrüße, dass der Bund jetzt den Krisenstab einsetzt. In mehreren Gesprächen mit Bundesagrarminister Schmidt und Staatssekretär Aikens habe ich in den letzten Tagen dem Bund gesagt, für wie wichtig ist die Koordinierung der Ländermaßnahmen halte", sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck in Kiel. 

Der Krisenstab, bestehend aus den Staatsekretären von Bund und Ländern, tagte am Nachmittag noch. Ich begrüße, dass der Bund jetzt den Nationalen Krisenstab Tierseuchen eingesetzt hat. In mehreren Gesprächen mit Bundesagrarminister Schmidt und Staatssekretär Aikens habe ich in den letzten Tagen dem Bund gesagt, für wie wichtig ist die Koordinierung der Ländermaßnahmen halte. " 

Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet eingerichtet

Der Kreis Schleswig-Flensburg richtete am Samstag einen Sperrbezirk von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet von weiteren sieben Kilometern ein. Die Polizei sperrte den Betrieb zudem ab. Aus Gründen des Tierseuchenschutzes ist es fremden Personen untersagt, das Gelände zu betreten. Landwirtschaftsminister Robert Habeck und Landrat Wolfgang Buschmann appellierten dringend, sich daran zu halten. Verstöße gegen Regelungen auf Basis des Tiergesundheitsgesetzes sind Ordnungswidrigkeiten, die mit Bußgeldern bis zu 30.000 Euro geahndet werden können. Die fahrlässige oder vorsätzliche Verschleppung von Tierseuchen ist strafbar. 

Landrat Buschmann betonte: „Gleich nach Bestätigung des Falles haben wir den Verwaltungsstab zusammengerufen und alle notwendigen Schritte eingeleitet. Alle haben extrem gut und reibungslos zusammengearbeitet – von den Veterinären über die Polizei bis hin zur Freiwilligen Feuerwehr.“ 

FLI untersucht Ursache der Einschleppung

Seit Mittwoch hatte es in dem Betrieb vereinzelte Todesfälle bei Hühnern in der Anlage gegeben, die zunächst in Zusammenhang dem Ausfall einer Lüftung gebracht wurden. Der Tierhalter beauftrage ein privates Labor mit Probennahmen. Nachdem diese Ergebnisse am Freitag einen ersten, aber nicht amtlichen Verdacht ergaben, wurde unmittelbar amtliche Proben genommen und noch in der Nacht zum Samstag von FLI analysiert. Das FLI wird ein Team von Epidemiologen zur Klärung der Ursache der Einschleppung nach Schleswig-Holstein schicken. 

Es ist ein Zuchtbetrieb – die Eier sind Bruteier, keine Konsumeier. Die letzte Lieferung ging am Montag noch vor Erkrankung der Tiere heraus, und zwar nach Dänemark. Weitere Untersuchungen laufen. Schleswig-Holstein hat den Bund darüber verständigt, damit er die zuständigen Behörden in Dänemark informieren kann. 

Land verstärkt Sicherheitsvorkehrungen

Habeck sagte weiter: „Wir werden in Schleswig-Holstein die Sicherheitsvorkehrungen noch weiter verstärken. So werden wir auch für kleine Geflügelhaltungen Biosicherheitsmaßnahmen, also strengste Hygienevorschriften vorschreiben. Damit gehen wir über die vom Bund in der Geflügelpest-Verordnung vorgegebenen Maßnahmen hinaus. Das ist erforderlich, um die Risiken zu minimieren. Dennoch: Weitere Fälle sind nicht auszuschließen.“ Eine entsprechende Allgemeinverfügung des Landes soll am Sonntag veröffentlicht werden, Landwirte erhalten eine Handreichung für die kleineren Geflügelhaltungen (unter 1000 Tiere). 

Bestätigung von Geflügelpest bei Wildvogel in Segeberg

Seit vergangenem Wochenende sind vor allem im östlichen Landesteil Schleswig-Holsteins zahlreiche tote Wildvögel aufgefunden worden, insbesondere Reiherenten, aber auch Graugänse und Schwäne. Am Dienstag (8. November) stellte das FLI den ersten Fall von Geflügelpest des Subtyps H5N8 fest. Seitdem konnte das Virus in den Kreisen Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg sowie in Lübeck festgestellt werden. Auch in Segeberg wurde ein Verdacht bei Wildvögeln bestätigt. In Lübeck war die erste Hobbygeflügelhaltung mit 18 Puten betroffen. Darüber hinaus wurden beim Landeslabor eine Reihe von Proben von Wildvögeln oder Geflügel eingesendet. 

Außerhalb von Schleswig-Holstein wurde die Geflügelpest des Subtyps H5N8 bislang in Mecklenburg-Vorpommern, Bayern und Baden-Württemberg bestätigt, sowie in Däne-mark, Österreich, Schweiz und Polen – dort überall bei Wildvögeln. In mehreren Bundes-ländern wird Hausgeflügel aufgestallt, genauso in Dänemark und den Niederlanden. Das Friedlich-Löffler-Institut ist dabei, das Virus zu analysieren. 

Maßnahmen des Landes und der Kreise 

Landesweit wurden von den zuständigen Kreisen Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete rund um die Fundorte von an Geflügelpest erkrankten Wildvögeln bzw. betroffenen Tierhaltungen eingerichtetSperrbezirke haben mindestens drei Kilometer Radius, Beobachtungsgebiete mindestens weitere sieben Kilometer um die jeweilige Fundstelle der Wildvögel herum. In diesen Gebieten gelten Beschränkungen für Geflügelhaltungen: Geflügel muss aufgestallt werden und darf vorübergehend nicht verbracht werden (Sperrbezirk: 21 Tage ab dem letzten Geflügelpest-Nachweis; Beobachtungsgebiet: 15 Tage ab dem letzten Geflügelpest-Nachweis in dem betroffenen Restriktionsgebiet). Die Bestände im Sperrbezirk sind regelmäßig klinisch zu untersuchen und es müssen Proben genommen werden. Zudem gelten strenge Biosicherheitsmaßnamen (Stallhygiene, Reinigung, Desinfektion). 

Darüber hinaus gilt landesweit eine Stallpflicht für Hausgeflügel. Es gilt zudem eine Empfehlung der obersten Jagdbehörde: Es sollte keine Jagd auf Wassergeflügel gemacht werden, damit Tiere nicht aufgescheucht werden und das Virus weiterverbreiten.

In den Restriktionsgebieten dürfen Hundes und Katzen nicht frei herumlaufen. Diese Tiere erkranken im Regelfall nicht, aber sie können das Virus nach Kontakt weiter verbreiten. Daher sollte auch sonst direkter Kontakt von anderen Haustieren, insbesondere Hunden und Katzen, mit toten oder kranken Vögeln auch außerhalb der Restriktionsgebiete verhindert werden. 

Bürgertelefon eingerichtet

Um Fragen von Bürgerinnen und Bürgern zu beantworten, hat das Land ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist von Sonntag an wieder von 9.00 bis 17:00 Uhr besetzt und unter 0431 160 6666 erreichbar. 

Zudem hat der betroffene Kreis Plön ab 10. November unter der Telefonnummer 04522/74387 Mo-Do von 8.30-17.00 Uhr, Fr 8.30-13.00 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet. 

Das Kreisveterinäramt Segeberg wird am Samstag, den 12.11.2016 von 9 Uhr bis 13 Uhr über das Bürgertelefon unter 04551 – 951 211 erreichbar sein, danach wird es ja nach Lage entschieden. 

Sammelstellen für verendete Vögel bei Ordnungsämtern

Wem tote Wasservögel auffallen, sollte sich an das zuständige Ordnungsamt wenden. Die Ordnungsämter des Kreises Plön haben Sammelstellen für verendete Wildvögel eingerichtet. Zudem gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen: Tote Tiere sollten nicht angefasst werden; Hunde müssen in den betroffenen Gebieten nahe dem Wasser aufgrund des Schutzstatus ohnehin angeleint werden. 

Hintergrund zur Aviären Influenza

Die Aviäre Influenza kann in zwei Formen bei Hausgeflügel und Wildvögeln auftreten: Die niedrigpathogene Form (LPAI) oder die hochpathogene Form (HPAI), die Geflügelpest. Die hochpathogene Form unterliegt sowohl bei Wildvögeln wie auch beim Hausgeflügel der Anzeigepflicht und wird durch die Maßnahmen der Geflügelpest-Verordnung bekämpft. Eine Impfung gegen das Virus ist nicht erlaubt. 

Am Montag war gemeldet worden, dass in Polen mehr als 70 Wildenten und Möwen verendet aufgefunden wurden. Hier wurde der hochpathogene Influenza A- Subtyp H5N8 nachgewiesen. 

2014 war in mehreren Geflügelhaltungen und bei Wildvögeln in Deutschland sowie anderen Ländern der EU die Geflügelpest des Subtyps H5N8 nachgewiesen worden. Zum Schutz der Bestände hatte Schleswig-Holstein damals eine Aufstallungspflicht in Risikogebieten verhängt.

Hochpathogene Influenzaviren sind bislang noch nie in den Hausgeflügelbeständen in Schleswig-Holstein festgestellt worden. 2006 wurden sie aber bei 32 Wildvögeln in Schleswig-Holstein nachgewiesen. Damals wurde der Influenza-A-Virus des Subtyps H5N1 festgestellt. 

Bislang keine Übertragung von H5N8 auf den Menschen bekannt

Die Aviäre Influenza stellt vor allem eine Gefahr für Vögel dar. Nach Einschätzung des Robert Koch Instituts sind humane Erkrankungen mit dem Hochpathogenen Aviären Influenza-Virus des Subtyps A (H5N8) bisher nicht beobachtet worden, können aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Beim Einsatz adäquater Schutzmaßnahmen sind Übertragungen auf den Menschen jedoch unwahrscheinlich. Auch im Zusammenhang mit bekannten Ausbrüchen beim Geflügel durch mit diesem Virus verwandte Geflügelpestviren in Südkorea, Japan oder China wurden bisher keine humanen Erkrankungen berichtet. 

Entsprechend den Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung sollten grundsätzlich die Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten beachtet werden. So müssen Geflügelgerichte gründlich durchgegart werden, rohes Geflügelfleisch ist getrennt von den übrigen Lebensmitteln aufzubewahren und Küchengeräte sind zu reinigen

Näheres dazu unter: https://www.rki.de/

http://www.bfr.bund.de/cm/343/aktueller-vogelgrippe-ausbruch-virusuebertragung-h5n8-durch-den-verzehr-von-gefluegelfleisch-und-gefluegelfleischprodukten-unwahrscheinlich.pdf

Medien-Information des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume vom 12. November 2016

Geflügelpest ausgebrochen!

(10.11.2016)

Amtliche Bekanntmachung
des Kreises Schleswig-Flensburg
vom 10. Nov. 2016

In der Gemeinde Fleckeby im Kreis Rendsburg-Eckernförde, wurde am 10.11.2016 der Ausbruch der Geflügelpest bei einem Wildvogel amtlich festgestellt.
Die Gebiete der Gemeinde Borgwedel nördlich der B 76 werden zum Sperrgebiet erklärt!

Das Amt Südangeln mit Teilen der Gemeinden Brodersby, Nübel, Schaalby, Taarstedt, Tolk, Twedt, Goltoft
Das Amt Haddeby mit Teilen der Gemeinden Busdorf, Fahrdorf, Geltorf, Jagel, Lottorf, Selk,
Amt Süderbrarup mit Teilen der Gemeinde Ulsnis,
Teile der Stadt Schleswig,
werden zum Beobachtungsgebiet erklärt!

Weitere Informationen ergeben sich aus der Anordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 10. Nov. 2016
(siehe Downloads!)

[Anordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest]